Über SwissCase

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Jahre Erfahrung

Flightcase

Über SwissCase

Maßgefertigter Schutz auf den Punkt seit 1998

Firmengeschichte

Swisscase wurde 1998 als Einzelfirma gegründet – mit dem klaren Anspruch, Cases von höchster Qualität zu konstruieren und zu bauen. Seitdem setzt ein eingespieltes Team aus Fachkräften alles daran, diesen Anspruch Tag für Tag zu erfüllen. Parallel zum kontinuierlich wachsenden Eigenbau-Sortiment haben wir uns auch zu einem der größten Zubehör- und Hardware-Händler der Schweiz entwickelt.

2008 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, um dem rasanten Wachstum gerecht zu werden. Gleichzeitig haben wir unsere Produktionsabläufe, Logistik und Qualitätssicherung weiter optimiert und durch ein neues EDV-System effizienter gestaltet. Davon profitieren Sie heute in unserem modernen Online-Shop und auf unserer neuen Webseite.

Philosophie

Unsere langjährige Erfahrung in der Konstruktion und Fertigung von hochwertigen Schutzlösungen bildet die Basis für unsere kundenorientierte Arbeitsweise. Ob technische Geräte, Messinstrumente oder Ausrüstung für Motorsport und Zivilschutz – wir bieten für jedes empfindliche Equipment eine passgenaue Lösung. Getreu unserem Credo: „Maximaler Schutz bei optimalem Handling.“

Dank modernster CAD- und 3D-Software können wir selbst komplexe Prototypen vollständig digital visualisieren. So lassen sich Funktionen im Vorfeld prüfen und Schwachstellen frühzeitig ausschließen. Für den anschließenden Bau setzen wir auf geschulte Fachkräfte, CNC-gesteuerte Präzision und hochwertige Hardwarekomponenten. Dadurch sind wir in der Lage, sowohl Standard-Cases auf hohem Qualitätsniveau als auch maßgeschneiderte Einzelstücke oder Kleinserien nach Ihren individuellen Anforderungen zu fertigen.

Die Swisscase AG

Von Holzstaub, Bühnenluft und der Kunst, Dinge sicher zu verpacken

Es gibt Firmengeschichten, die beginnen mit einem Businessplan, PowerPoint-Folien und einem Strategiemeeting.
Und dann gibt es die Swisscase-Variante: Bühne, Kabelsalat, Rock’n’Roll – und irgendwann die Erkenntnis:
„Das Zeug braucht dringend eine stabile Kiste.“

Die wilden Anfangsjahre

Ende der 80er-Jahre war Daniel Flubacher als Veranstaltungstechniker unterwegs. Technik aufbauen, Künstler betreuen, abbauen, wieder aufbauen – und das alles mit Equipment, das zwar teuer, aber nicht immer gut geschützt war.

Also begann er, selbst Cases zu bauen. Nicht, weil ein Marktbericht das empfohlen hatte. Sondern weil es schlicht Sinn machte.

Die ersten Exemplare: klassische 19-Zoll-Racks mit Deckel vorne und hinten. Funktional. Robust. Kein Schnickschnack. Genau das, was Musiker brauchten, wenn der Schlagzeuger es mal wieder etwas zu motiviert ins Auto lud.

Produziert wurde in einer Garage. Dann in einem gemieteten Haus. Holzplatten liess man beim Schreiner zuschneiden, Bestellungen wurden per Fax aufgegeben (ja, mit Papier), und zusammengebaut wurde alles in Eigenregie.

Hightech? Nicht wirklich.
Herzblut? Absolut.

Projekte, die man nicht vergisst

In über 30 Jahren sammelt sich einiges an.

  • Ein Flightcase für eine zwei Meter grosse Discokugel. (Ja, sie war wirklich gross.)

  • Verpackungen für Satellitenteile.

  • Cases für wertvolle Kunstwerke in Museen.

  • Projekte für die Rüstungsindustrie.

  • Bekannte nationale und internationale Künstler.

Und dann war da noch dieses legendäre Monster-Case. So gross, dass es nicht durch das 2,5 x 2,5 Meter Eingangstor passte.

Normale Menschen hätten vielleicht neu geplant.
Bei Swisscase wurde die Tür ausgebaut, die Teile einzeln hinausgetragen – und das Case draussen fertig montiert.

Man kann sagen:
Wenn es nicht durch die Tür passt, wird die Tür halt angepasst.

Corona – und warum Durchhaltewillen zählt

Die Eventbranche stand während der Pandemie praktisch still. Auch Swisscase spürte das deutlich.

Doch dank schlanker Strukturen, Anpassungsfähigkeit und staatlicher Unterstützung wurde diese Phase gemeistert. In der Deutschschweiz gab es mehrere grosse Case-Bauer – nach Corona waren es weniger. Swisscase blieb.

Manchmal ist Stabilität eben nicht nur eine Produkteigenschaft.

Der Moment, in dem es ernst wurde

Was klein begann, wuchs. Kunden kamen wieder. Und brachten neue Kunden mit. Ein Mitarbeiter stiess dazu. Räume wurden grösser. Maschinen wurden angeschafft.

Der grosse Gamechanger war die CNC-Maschine. Ab diesem Moment war klar: Hier wird nicht nur geschraubt – hier wird produziert. Serienfertigung wurde möglich, Prozesse wurden effizienter, das Wachstum beschleunigte sich deutlich.

Plötzlich war das Ganze nicht mehr nur „ein bisschen Cases bauen“, sondern ein richtiges Unternehmen.

Warum eine AG?

Mit dem Wachstum kamen Verantwortung und neue Anforderungen. Haftungsfragen. Professionalität im Auftritt. Vertrauen bei Banken und Behörden.

Die Umwandlung zur AG war deshalb ein logischer Schritt.

Vom Gitarrencase zur Industrie-Lösung

Am Anfang standen Musiker. Gitarren, Drums, Keyboards.

Heute umfasst das Portfolio Lösungen für Veranstaltungstechnik, AV- und Medientechnik, Videoregien, Funkstrecken, 19-Zoll-Mediaracks und zunehmend industrielle Anwendungen.

Viele Kunden kommen heute aus Bereichen, die früher kaum Berührungspunkte mit Flightcases hatten. Doch wenn empfindliche Technik oder wertvolle Komponenten transportiert werden müssen, wird aus „einfach nur eine Kiste“ schnell ein durchdachtes Schutzsystem.

Und genau da liegt die Stärke: Erfahrung trifft Kreativität.

 

Was Swisscase ausmacht

  • Über 30 Jahre Erfahrung

  • Innovationsfreude, heute auch mit 3D-Druck und modernen Technologien

  • Kreative, wirtschaftliche Lösungen

  • Verlässlichkeit

  • Ein partnerschaftlicher Umgang mit Kunden

Das Wichtigste aber:
Ohne Kunden wäre Swisscase nichts. Viele begleiten das Unternehmen seit Jahren. Vertrauen entsteht durch Qualität – und durch Menschen, die halten, was sie versprechen.

Darauf ist man besonders stolz: zufriedene Kunden, die wiederkommen – und manchmal mit noch verrückteren Ideen.

Blick nach vorne

Stillstand ist keine Option. Neue Technologien sollen sinnvoll eingesetzt werden – auch künstliche Intelligenz, um Prozesse weiter zu optimieren und Kunden noch bessere Lösungen zu bieten.

Nicht, weil es modern klingt.
Sondern weil Fortschritt dazugehört.

Ein persönlicher Rat

Wenn es eine Botschaft an das jüngere Ich gäbe: Hab Mut. Hör auf dein Bauchgefühl. Bleib offen für Kritik.

Heute steht die Swisscase AG für Erfahrung, Innovation und Bodenständigkeit.

Egal ob Discokugel, Satellitenteil oder Kunstwerk – wenn es sicher ankommen soll, braucht es mehr als nur Holz und Beschläge.
Es braucht Know-how.
Und manchmal auch den Mut, einfach die Tür auszubauen.